Medienmitteilungen

Hier finden Sie die aktuellsten Medienmitteilungen zu wichtigen Projekten und Entscheiden der SODK.

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9. Mai 2019 | Medienmitteilung

Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren setzen Schwerpunkt bei der Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt

Die kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren haben an ihrer Jahresversammlung im Beisein von Bundesrätin Keller-Sutter den Fokus aufs Thema Prävention von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt gelegt. Konkret haben sie Schritte in der Umsetzung der Istanbul-Konvention unternommen – namentlich den Zugang von Opfern zur Opferhilfe verbessert sowie auf Basis einer Analyse über die Schutzunterkünfte (Frauenhäuser) Folgemassnahmen definiert. Ein weiteres wichtiges Thema waren gewaltbetroffene Flüchtlingsfrauen in der Schweiz: Wie sie wirkungsvoll unterstützt werden können, wollen die Mitglieder der Sozialdirektorenkonferenz (SODK) in den nächsten Monaten vertieft prüfen.
Als Nachfolger für den abgetretenen Waadtländer Staatsrat Pierre-Yves Maillard wählten sie den Genfer Staatsrat Thierry Apothéloz zum neuen Vorstandsmitglied.

29. März 2019 | Medienmitteilung

SODK unterstützt Charta Sozialhilfe Schweiz: Kantone, Städte und Organisationen der Zivilgesellschaft engagieren sich für eine solide und faire Sozialhilfe

Schulterschluss für eine starke Sozialhilfe: Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK, der Schweizerische Städteverband, das Schweizerische Rote Kreuz, die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG und weitere Fachorganisationen lancieren gemeinsam die «Charta Sozialhilfe Schweiz». Die Organisationen bekennen sich damit zur Sozialhilfe und zur föderalen Zusammenarbeit. Die Sozialhilfe ist für die beteiligten Organisationen ein zentrales Element zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung und ein entscheidender Faktor für die gesellschaftliche Stabilität.

26. November 2018 | Medienmitteilung

Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren unterstützt einen Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen

Die Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren haben sich an ihrer Plenarversammlung für die moderate Variante eines Vaterschaftsurlaubs ausgesprochen: Statt vier Wochen Urlaub, wie von einer Volksinitiative gefordert, halten sie zwei Wochen für angemessener und besser vereinbar mit den Bedürfnissen der Wirtschaft. Die Sozialdirektorenkonferenz ist überzeugt, dass der Urlaub Vätern hilft, die emotionalen Bande zu Mutter und Kind zu stärken. Weiter wählte die Konferenz den Obwaldner Landammann Christoph Amstad zum Vertreter der Zentralschweiz in den Vorstand.

18. Mai 2018 | Medienmitteilung

Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren im Zeichen der Sozialhilfe und Angehörigenbetreuung

An ihrer Jahresversammlung in Delsberg (JU) haben sich die kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren ausgetauscht zur Thematik der Sozialdetektive, zur Umsetzung der revidierten Sozialhilferichtlinien sowie zur Betreuung von betagten und behinderten Menschen durch Angehörige zu Hause. Die Sozialdirektorenkonferenz hat zudem bekräftigt, in den kommenden Jahren gemeinsam mit dem Bund die Behindertenpolitik weiter zu entwickeln. Weiter hat sie zustimmend davon Kenntnis genommen, dass die Verhandlungen über das aufgekündigte Fürsorgeabkommen zwischen der Schweiz und Frankreich dazu führen, dass die Kantone ihre Ausstände rückerstattet erhalten.

30. April 2018 | Medienmitteilung

Gemeinsame Integrationsagenda

Bund und Kantone wollen Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen rascher und nachhaltiger integrieren – und damit auch deren Abhängigkeit von der Sozialhilfe reduzieren. Zu diesem Zweck haben sie sich auf eine gemeinsame Integrationsagenda geeinigt, die erhöhte Investitionen, konkrete Wirkungsziele sowie einen für alle Akteure verbindlichen Integrationsprozess vorsieht. Der Bund wird künftig die Integrationspauschale von heute 6000 CHF auf neu 18 000 CHF pro Person erhöhen.

Die Kosten für die Integration von Personen aus dem Asylbereich sowie die Folgekosten einer nicht gelungenen Integration stellen für die Kantone eine massive finanzielle Mehrbelastung dar. Deshalb forderten die Kantone im März 2017 vom Bundesrat, sich finanziell sehr viel stärker an der Integrationsförderung von anerkannten Flüchtlingen (FL) und vorläufig aufgenommenen Personen (VA) zu beteiligen. Nun haben sich Bund und Kantone darauf geeinigt, die spezifische Integration zu intensivieren.

Parallel zur Integrationsagenda haben Bund und Kantone über die adäquate Abgeltung der Kosten für unbegleitete minderjährige Personen aus dem Asylbereich (MNA) verhandelt und auch in diesem Bereich eine Einigung erzielt. Diese jungen Menschen müssen sich ohne den Schutz ihrer Familien in der Schweiz zurecht finden. Sie haben aufgrund ihrer Verletzlichkeit besondere Bedürfnisse bei der Unterbringung und müssen intensiver betreut werden als Erwachsene, was den Kantonen hohe Kosten verursacht. Neu wird der Bund den Kantonen für jeden MNA auf ihrem Gebiet CHF 86 pro Tag statt wie bisher rund CHF 50 entrichten. Bei einem Bestand von rund 2200 MNA (Ende Januar 2018) erhalten die Kantone rund 30 Mio. CHF mehr.

22. Januar 2018 | Medienmitteilung

Fast schweizweite Harmonisierung der Sozialhilfebeträge

Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die revidierten Sozialhilferichtlinien von insgesamt 23 Kantonen bereits umgesetzt werden. Damit ist das Ziel einer weitgehenden Harmonisierung der Sozialhilfe in der Schweiz erreicht.

27. November 2017 | Medienmitteilung

Sozialdirektorenkonferenz wählt Regierungsrätin Susanne Schaffner in den Vorstand SODK

Die Plenarversammlung SODK hat an ihrer Sitzung vom 24. November 2017 Frau Regierungsrätin Susanne Schaffner (SO) als neue Vertreterin der Nordwestschweiz in den Vorstand gewählt.
Sie steht dem Departement des Innern des Kantons Solothurn vor, wo das Amt für soziale Sicherheit, das Gesundheitsamt, das Migrationsamt, das Amt für Justizvollzug, sowie die Polizei angesiedelt sind. Vor ihrer Regierungstätigkeit führte sie eine Anwaltskanzlei in Olten. Als Fachanwältin Haftpflicht- und Sozialversicherungsrecht und als Mitautorin des Kommentars zum Opferhilferecht stand sie insbesondere für Opfer- und Patientenrechte ein.

Frau Schaffner wird im Vorstand SODK das Dossier Opferhilfe betreuen sowie als Deutschschweizer SODK-Vertretung in der Arbeitsgruppe zur Neustrukturierung (AGNA) mitwirken.

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